Es geht um jeden Millimeter

Zwei Schwerlastkräne und Handarbeit brauchte es im Donaukraftwerk Wallsee-Mitterkirchen, um Julianas Rotor wieder an ihren angestammten Platz zu bringen. Damit erfolgte eine weitere Etappe des Sanierungsprogramms, bei dem bis 2025 alle sechs Turbinen im VERBUND-Wasserkraftwerk komplett revitalisiert werden.

Auch die Turbine Juliana der Maschine 6 ist in Großrevision.

Erstmals nach 52 Jahren werden alle sechs Maschinen im Donaukraftwerk Wallsee-Mitterkirchen komplett saniert. Das Sanierungsprogramm umfasst Reparaturen von Abnützungen und Schäden an der Turbine und am Rotor, Erneuerung des Transformators, die Generalsanierung von Generator und Schaltanlage sowie des Verstellmechanismus im Turbinenlaufrad, Tausch des Turbinenöls und die Umstellung von einem offenen auf ein geschlossenes Kühlsystem u.v.m. Heuer war der Maschinensatz 6 namens Juliana dran.

Der fliegende Rotor von Wallsee-Mitterkirchen.

Der Transport per Schiff sowie der Einbau des elf Meter großen und 218 Tonnen schweren Rotors gestaltete sich sehr schwierig. Es ging um jeden Millimeter. Denn verhakt sich der Rotor, dann ist die ganze Arbeit umsonst. Die Schwerstarbeit erforderte höchste Konzentration. Mit viel Fingerspitzengefühl und Handarbeit schafften es die Mitarbeiter und Kranfahrer nach stundenlanger Arbeit, den tonnenschweren Ring in den Bauch einzuheben.

Die Auffrischung der Lebensdauer der Maschinen bringt auch eine Effizienzsteigerung mit sich, für zusätzlich rund 3.500 Haushalte pro Jahr mehr.

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218 Tonnen in der Luft

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